Mit Hunden Sein

 

Meine Philosophie

Mit Hunden sein

Freundschaft statt Erziehung

Auch arbeite ich nicht nach dem Prinzip, dem Hund das Erwünschte angenehm und das Unerwünschte unangenehm zu machen.


Souveränität, Beständigkeit, Verlässlichkeit, Klarheit, stete Freundlichkeit und Mitgefühl. Das sind Attribute, die man sich als "normaler" Mensch erst mal erarbeiten muss. Nur dann kann man seinem Hund wirklich eine klare Führung bieten,  der er sich voller Gelassenheit und Vertrauen hingeben kann. 


Meine Arbeit mit dem Hund ist wie eine Partnerarbeit in einer Beziehung. Es gibt keine Kommandos oder Regeln, keine Sanktionen, keine Drohungen, sondern ständiges Selbstreflektieren. Dies ist eine Arbeit, die nie aufhört, und dadurch unheimlich spannend ist, da man wirklich tief in das Wesen Hund eindringt.


Gegenseitiger Respekt, Fühlen, Wahrnehmen und Achtsamkeit stehen in meiner Arbeit ganz oben!


Gerade bei Problemhunden (Leineziehen, Leinenaggression, beißen, bellen Hektik, Kommunikationsprobleme, Ängstlichkeit) schafft diese einfühlsame Art einen ganz neuen Zugang.


Ein Wegkommen vom Wollen hin zum verantwortungsvollen Führen.


Das ist wahres Hundeflüstern. Das ist Tierkommunikation.

In meiner Arbeit mit den Hunden geht es um ein harmonisches vertrauensvolles Miteinander von Mensch und Hund. Weg vom Befehlen und Kommandieren hin zu einer wirklichen gegenseitigen Hingabe.


In meiner Art der Kommunikation mit den Hunden hole ich nicht die Hunde in die Menschenwelt um sie zu erziehen, zu dressieren oder abzurichten, sondern ICH tauche ein in die Welt der Hunde, um ein harmonisches und entspanntes Miteinander von Mensch und Hund zu schaffen.


Ich arbeite ohne Kommandos, ohne Druck, ohne Strafe, ohne Schimpfen, ohne Werfen von Gegenständen, ohne Anzischen, ohne Abbruchsignale, ohne strafenden Leinenruck und ohne Maßregelungen.

Foto: Katharina Hans

Foto: Katharina Hans

Ein Zen-Buddhist wurde einmal gefragt,

warum er trotz seiner vielen Beschäftigungen

immer so gesammelt sein könne.

Dieser sagte:

    "Wenn ich stehe, dann stehe ich,

    wenn ich gehe, dann gehe ich,

    wenn ich sitze, dann sitze ich,

    wenn ich esse, dann esse ich,

    wenn ich spreche, dann spreche ich..."


Da fielen ihm die Fragesteller ins Wort und sagten:

    "Das tun wir auch,

    aber was machst du noch darüber hinaus?"


Er sagte wiederum:

    "Wenn ich stehe, dann stehe ich,

    wenn ich gehe, dann gehe ich,

    wenn ich sitze, dann sitze ich,

    wenn ich esse, dann esse ich,

    wenn ich spreche, dann spreche ich ..."


Wieder sagten die Leute:

    "Das tun wir doch auch."


Er aber sagte zu ihnen:

    "Nein,

    wenn ihr sitzt, dann steht ihr schon,

    wenn ihr steht, dann lauft ihr schon,

    wenn ihr lauft,

    dann seid ihr schon am Ziel ..."